Wie kann gute Werbung die Entscheidungen der Kunden beeinflussen?

 

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Jeder Unternehmer möchte, dass seine Produkte den Markt erfolgreich beherrschen und in großem Umfang gekauft und anerkannt werden. Um den Erfolg zu sichern, muss man sich schon etwas anstrengen, denn leider kommt nichts von selbst und die Kunden kommen nicht von alleine zu dir. Zunächst einmal musst du selbst Werbekampagnen vorbereiten, damit sich deine Empfänger so verhalten, wie du es geplant hast. Ist dir klar, wie gute Werbung die Entscheidungen der Verbraucher beeinflusst?

Was genau ist gute Werbung?

Im Internet findest du Hunderte von Ratgebern in denen die Autoren schnelle und einfache Wege aufzeigen um neue Kunden zu gewinnen, was zu unvergleichlich höheren Umsätzen führen wird. In der Theorie hört sich alles immer schön und unkompliziert an, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass Beständigkeit, Regelmäßigkeit und eine gut durchdachte Strategie für den Erfolg unerlässlich sind.

Du kannst zufällige Anzeigen ohne besondere Vorbereitung und Analyse des Verbraucherverhaltens erstellen, aber was bringt das? Wahrscheinlich nicht viel. Um mit der Erstellung von Anzeigen zu beginnen, die sich wirklich verkaufen, benötigt man daher zunächst ein Verständnis dafür, wie der menschliche Verstand funktioniert und wie du dies für die Entwicklung deines Unternehmens nutzen kannst.

Der Entscheidungsprozess des Verbrauchers

Stellt dir vor, du gehst die Straße entlang und plötzlich kommt ein völlig Fremder auf dich zu und sagt: "Kaufen Sie Produkt X von mir!". Wie würdest du dich verhalten? Wahrscheinlich würdest du lieber sofort deinen Schritt beschleunigen und nicht einmal versuchen, so zu tun, als ob du herausfinden willst, worum es eigentlich geht. Es ist genau die gleiche Situation, mit der wir konfrontiert werden, wenn wir im Internet mit aggressiver Werbung für Produkte bombardiert werden, die wir weder brauchen noch an denen wir überhaupt interessiert sind.

Das AIDA-Modell

Um eine ansprechende und wirksame Werbung zu gestalten sollten wir uns daher auf das bewährte AIDA-Modell stützen, das uns hilft, den Denkprozess und das daraus resultierende Verhalten unserer potenziellen Kunden zu verstehen.

AIDA- die Werbewirkungsformel, das von den Anfangsbuchstaben englischer Wörter abgeleitet ist, die für die Prozesse stehen, die ein Verbraucher durchlaufen muss um einen Kauf zu tätigen. Sie sind wie folgt geformt:
 

- Attention - Aufmerksamkeit erregen,

- Interest - sich für das Produkt zu interessieren,

- Desire - Begehren wecken,

- Action - zum Handeln anregen.

Gehen wir nun all diese Schritte durch um besser zu verstehen, warum sich die Befolgung dieses Schemas wirklich in Form von Umsatzsteigerungen auszahlen kann.

Attention - wahrgenommen werden

Die erste Aufgabe der Werbung besteht darin, die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu wecken. Selbst das vorteilhafteste Angebot bleibt unbemerkt wenn niemand es wahrnimmt. Bevor du dich also auf den Verkauf selbst konzentrierst, solltest du auf dich aufmerksam machen! Verwendest du ein hochwertiges Foto oder eine auffällige Grafik und ergänze sie mit einem einprägsamen Text, der die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden erregt. Vergiss klischeehafte Werbesprüche oder unattraktive Fotos, die jeder überfliegt, wenn er in den sozialen Medien unterwegs ist.

Interest - zeigt, was dein Unternehmen bietet

Wenn du es geschafft hast, die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu gewinnen, ist es der perfekte Zeitpunkt, um sie für dein Angebot zu interessieren. Denn damit ein Kunde es nutzen will, muss er erst einmal herausfinden, worum es sich konkret handelt. Daher ist es äußerst wichtig, die Schlüsselinformationen, die eine Person zu dem Schluss kommen lassen, dass sie dein Produkt benötigt, klar und transparent zu kommunizieren. Hilfreich sind hier z. B. Infografiken, die die für deine Zielgruppe wichtigsten Merkmale jedes Produkts bildhaft darstellen.

Desire - Begehren schaffen

Ein Kunde ist auf deine Anzeige aufmerksam geworden und hat sich für dein Produkt interessiert. Was musst du jetzt tun? Zeig ihm, dass er es wirklich braucht! An diesem Punkt musst du ihm das Gefühl geben, dass er durch den Gegenstand, den du ihm anbietest, in der Lage sein wird, das Problem zu vergessen, mit dem er konfrontiert ist. In dieser Phase muss man die Sprache der Vorteile verwenden und ihm zeigen, welche Gewinne er durch seine Entscheidung für den Kauf erzielen kann. Emotionale Inhalte mit einer persönlichen Note funktionieren hier gut, da sie uns am stärksten berühren.

Action - die Ziellinie erreichen

Wenn es dir gelungen ist, die Aufmerksamkeit des Empfängers so weit aufrechtzuerhalten, dass er sich wirklich für dein Produkt interessiert und entscheidet, dass er es braucht, musst du den Prozess mit einem starken Akzent beenden. Deshalb solltest du deine Werbebotschaft mit einer Aufforderung zum Handeln abschließen, die dazu beiträgt, den Verkauf abzuschließen, was du ja von Anfang an wolltest. Es sollte ein einfacher Befehl sein, der direkt an den Empfänger gerichtet ist, denn das sind die, die am besten auf uns wirken.

Wie du siehst, ist es nicht einfach, eine gute Anzeige zu erstellen, aber es ist durchaus machbar. Zunächst muss man sein Zielpublikum, seine Interessen und Bedürfnisse kennen um sich möglichst genau überlegen zu können auf welchen Absatzweg man seine Kommunikation aufbauen will. Nur auf der Grundlage dieses Wissens kannst du Anzeigen erstellen, die deine Kunden effektiv zu dem Ziel führen, das du dir zu Beginn gesetzt hast.

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